Montag, 11. Januar 2010
Berufung
Samstag, 9. Januar 2010
Berufung im Blickwinkel
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Ich habe mich mit einem befreundeten Pärchen zum Frühstück verabredet.
Schon zu Beginn wirkte die Kellnerin etwas unmotiviert.
Gut . Kann ja mal vorkommen, dass man jemanden übersieht.
Nach geschlagenen 15 Minuten kam sie dann an meinen Tisch (das Pärchen war noch nicht da) und frug, warum ich denn noch nicht an das Buffet stürmte. ?????
Ok, ich kannte das Cafe noch nicht und jetzt wusste ich:
Auf die Plätze
Fertig
Los.
Dann kamen auch meine MitstreiterInnen und machten sich ans Werk.
Der Einfacheit gab es auch den Kaffe und Tee am Buffet. All you can drink. Leider ohne Tassen, Unterteller und schwarzen Tee.
Ok.
Ist ja preiswert (dient mir zur Beruhigung) und wir wollten uns ja auch mehr zum plauschen treffen. (Dissonanzminderung)
Nachdem allerdings mein Freund angesprochen wurde, dass er ja nun schon den zweiten Teller in der Nutzung habe und dass aufgrund des großen Tellermangels ( !!!!!!!!!!!) nicht möglich sei, war er doch recht verschnupft.
Mit fallen da nur zwei Dinge ein!
Für was fühlt sich die Kellnerin Berufen? (Fühlt sie sich überhaupt berufen? )
zum 2. Was ist mit unserer Dienstleistung passiert??????
Dienstleistung setzt sich zusammen aus Dienst und Leistung!!!!!
Ok.
Jeder kann mal einen schlechten Tag haben. Aber an dieser Stelle scheint mir diese Haltung gegenüber dem Kunden geplant und gewollt.
Zu mir. Ich liebe meinen Beruf und sehe ihn als eine Berufung. Berufen um den Menschen zu dienen.
Sicherlich nicht besonders attraktiv, aber es verschafft mir ein gutes Gefühl als Nachfolger Christi in unserer Welt Menschen gut zu sein und ihnen zu dienen.
Ich wünsche allen Dienstleistern, dass sie das Bewusstsein für ihr Tun entdecken und dies auch mit Freude tun – nicht zuletzt um ihrer selbst willen!!!!
Freitag, 8. Januar 2010
Andere Länder, andere Sitten
Italien und die Heiligen Drei Könige
Der 6. Januar ist der Geschenktag in Italien. Aber weder der Weihnachtsmann noch die Heiligen Drei Könige bringen in Italien die Geschenke, sondern die Hexe Befana! Waren die Kinder böse, bekommen sie statt Spielzeug Kohle und Asche in eigens dafür aufgestellte Schuhe und angehängte Strümpfe.
Der Sage nach saß Befana in ihrem Haus und webte als die Heiligen Drei Könige an ihrer Tür klopften. Sie wollten Befana mit nach Bethlehem nehmen, aber sie wollte unbedingt zu Ende weben. Als sie fertig war, wollte sie hinterher. Aber sie fand weder den Weg, den die Heiligen Drei Könige genommen haben, noch die Heilige Familie selbst. Seither zieht sie umher und sucht. Deshalb rutscht sie durch die Schornsteine und Kamine und schaut in jedes Haus, weil sie überall das neugeborene Jesuskind vermutet. So lässt sie in jeden Haus in dem Kinder wohnen ihre Geschenke und Gaben. So ist für die Kinder der 6. Januar der Höhepunkt des Weihnachtsfestes.
Dienstag, 5. Januar 2010
Bild: "Nein danke - wir sterben nicht."Leider ist das die Mentalität der Menschen dem Tod zu begegnen. Er wird verdrängt, verneint, negiert - bis es nicht mehr geht. Warum?
"Keiner von uns lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber: Leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Ob wir leben oder ob wir sterben, wir gehören dem Herrn"
(Röm 14, 7-8).
Wer daher lebt und stirbt im Glauben an diese Verbindung mit dem Herrn, in der Hoffnung auf die Vollendung im Tod und in der Liebe zu Gott und den Menschen, für den ist das Sterben Übergang ins neue Leben. Ist das nicht eine schöne Aussicht? Ein Leben nach dem Leben...
#M
Sonntag, 3. Januar 2010
Samstag, 2. Januar 2010
Zeit
Einige Zeilen haben mich besonders angesprochen.
„ Zeit ist Geld, sagen wir. Mehr nicht? Macht das Geld den Wert der Zeit aus? Zeit ist mehr Gabe als Geld, sie ist unbezahlbar. Sie fällt uns zu wie ein Geschenk des Himmels. Jeder Augenblick ist wie ein Geschenk, das uns der Himmel auf Erden anvertraut….“
Diese Zeilen haben, je nach Lebenslage, sicherlich eine unterschiedliche Bedeutung.
Derzeit liegt ein guter Bekannter von mir im Sterben und dann ist alles zu früh und nicht zum richtigen Zeitpunkt.
Dann fallen mit Sprüche ein wie „Das Leben ist Lebensgefährlich und endet meistens tödlich“.
Ein schwacher Trost.
Ein vertrauter Mensch geht und das ist schmerzhaft.
Und ich glaube auch es ist immer zu früh, egal wie alt er oder sie ist.
Ich erlebe immer wieder dass es in unserer Gesellschaft keine Sprache und auch keine Handlungsmöglichkeiten mehr für "Ausnahmefall" Tot und Sterben gibt.
Wie viel reicher ist da die Kirche!
Mit dem Verständnis eines Glaubenden ist der Tot auch Erlösung.
Für mich ist heute noch mal mehr deutlich geworden, das wir unsere Zeit genauer in den Blick nehmen sollten um Wesentliches zu tun.
Christsein im Miteinander leben. Teilen von Freude und von Leid mit der Unterstützung Gottes.
Für da Jahr 2010 wünsche ich mir, das ich den Mut habe Tabuthemen anzusprechen und mehr von der Hilfe Gottes zu sprechen, auch wenn mir das nicht immer leicht fällt.
Freitag, 1. Januar 2010
Prosit Neujahr 2010
Jedes Ende ist auch ein neuer Anfang. So bedeutet das Ende des Jahres 2009: Ein neues Jahr beginnt.
365 Tage
8760 Stunden
525.600 Minuten
Viel Zeit, die gefüllt werden will, davon viel Zeit, die andere mir füllen.
Ich wünsche uns allen ganz viel Zeit, die wir selber für uns füllen, mit angenehmen Dingen des Lebens.

